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Windskala nach Beaufort - Seegangsskala nach Petersen und Windchill

Der Ausdruck Seegang bezeichnet im allgemeinen einen verstärkten Wellengang. Es handelt sich um die vom Wind erzeugte unregelmäßige Bewegung der Wasseroberfläche.
In Entsprechung zur Windstärke nach Beaufort bezeichnet Seegang eine Einheit im maritimen Bereich.

Der englische Admiral Sir Francis Beaufort (1774-1857) entwickelte im Jahre 1805 die nach ihm benannte Windskala, um die verschiedenen Stärken der Luftbewegungen ohne Meßgerät nach optischen Anzeichen zu bestimmen.

Nach dem deutschen Kapit√§n Peter Petersen umfasst die Seegangsskala die St√§rken von 0 bis 9. Sie wurde erst 1927 ver√∂ffentlicht, und ist seit 1939 international anerkannt und durch die World Meteorological Organization eingef√ľhrt.

bft kn m/s km/h Bezeichnung Beschreibung
0 0-1 0-0,2 0-1 Windstille keine Luftbewegung
1 1-3 0,3-1,5 1-5 Leiser Zug Windrichtung nur am zeihenden Rauch erkennbar
2 4-6 1,6-3,3 6-11 Leichte Brise Wind im Gesicht f√ľhlbar
3 7-10 3,4-5,4 12-19 Schwache Brise Blätter werden bewegt, leichte Wimpel gestreckt
4 11-15 5,5-7,9 20-28 M√§ßige Brise Zweige werden bewegt, schwere Wimpel gestreckt
5 16-21 8,0-10,7 29-38 Frische Brise Gr√∂ßere Zweige werden bewegt, Wind im Gesicht schon unangenehm
6 22-27 10,8-13,8 39-49 Starker Wind Große Zweige werden bewegt, Wind singt in der Takelage
7 28-33 13,9-17,1 50-61 Steifer Wind Schw√§chere B√§ume werden bewegt, f√ľhlbare Hemmungen beim Gehen gegen den Wind
8 34-40 17,2-20,7 62-74 St√ľrmischer Wind Große B√§ume werden bewegt, Zweige abgebrochen, beim Gehen erhebliche Behinderung
9 41-47 20,8-24,4 75-88 Sturm Leichtere Gegenstände werden aus ihrer Lage gebracht, Schäden an Dächern
10 48-55 24,5-28,4 89-102 Schwerer Sturm Bäume werden entwurzelt, Häuser beschädigt
11 56-63 28,5-32,6 103-117 Orkanartiger Sturm Schwere Sturmschäden
12 >
64
>
32,7
>
118
Orkan Verw√ľstungen
See Bezeichnung Beschreibung
0 glatte See Spiegelglatte See
1 sehr ruhige See Kleine schuppenförmige Kräuselwellen ohne Schaumkämme
2 ruhige See Kleine kurze wellen, Kämme glasig, brechen aber nicht
Die Kämme beginnen zu brechen, Schaum glasig, vereinzelt Schaumk√∂pfe
3 leicht bewegte See Wellen noch klein, werden aber l√§nger, verbreitet weiße Schaumk√∂pfe
4 m√§ßig bewegte See M√§ßige, ausgepr√§gte Wellen, √ľberall weiße Schaumkronen, vereinzelt Gischt
5 ziemlich grosse See Bildung grosser Wellen beginnt, K√§mme brechen, gr√∂ßere weiße Schaumflecken, etwas Gischt
6 grobe See See t√ľrmt sich, weißer Schaum beginnt sich in Windrichtung zu legen
7 hohe See Mäßige hohe Wellenberge mit K√§mmen von betr√§chtlicher L√§nge, Gischt weht ab, ausgepr√§gte Schaumstreifen in Windrichtung
See t√ľrmt sich, weißer Schaum beginnt sich in Windrichtung zu legen
8 sehr hohe See Sehr hohe Wellenberge mit langen, √ľberbrechenden K√§mmen, See weiß durch Schaum, schweres stossartiges Rollen der See, Sicht durch Gischt beeintr√§chtigt
9 √§usserst schwere See Außergew√∂hnlich hohe Wellenberge mit langen, √ľberbrechenden K√§mmen, die Kanten werden √ľberall zu Gischt zerblasen, verminderte Sicht
Luft mit Schaum und Gischt angef√ľllt, See vollst√§ndig weiss, Sicht sehr stark herabgesetzt